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Michael Lottner

Biografie von Michael Lottner

Michael Lottner wurde am 3. Januar 1899 in Katzdorf/Oberpfalz geboren. Zusammen mit acht Geschwistern wuchs er auf einem Bauernhof, dem sog. Lottnerhof, auf.

Nach Beendigung der Schule wurde er – noch minderjährig – zum Militärdienst an der
französischen Front eingezogen. Zwei Jahre lang leistete er als Sodat seinen Dienst und wurde dafür mit dem EK 2 ausgezeichnet. Nach dem Ende des 1. Weltkriegs besuchte Michael Lottner zunächst die Polizeischule in Fürstenfeldbruck, anschließend erhielt er eine Anstellung bei der Gendarmerie.

Im Oktober 1927 heiratet er Amalie Wittmann in Heilinghausen. Michael Lottner wurde mehrmals versetzt, seit September 1935 lebte er in Regensburg. Er wurde vorzeitige aufgrund von Kopfverletzungen, der ihm im Dienst zugefügt worden waren, pensioniert.

Eine große Menschenmenge hatte sich am Nachmittag des 23.4.1945 am heutigen Dachauplatz eingefunden. Der Domprediger Dr. Maier wollte zu den Menschen sprechen. Das wurde gewaltsam der NS-Kreisleitung verhindert. Ein Dutzend Menschen gefangen genommen und abtransportiert, darunter auch Michael Lottner. Er wurde im Gebäude der Kreisleitung im Minoritenweg gegen 18 Uhr von Hans Hoffmann und Rupert Müller erschossen. Die Schutzbehauptung, es sei in Notwehr geschossen worden, wurde in einem späteren Gerichtsverfahren widerlegt.

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