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Max Moch

Biografie von Max Moch

Diezer Straße 2

Max Moch wurde am 27. Januar 1901 in München geboren. Seine Eltern
waren der Kaufmann Ludwig Moch und dessen Ehefrau Sophie Moch geb.
Wertheimer. Er erlernte den Beruf des Kaufmanns und kam 1921 erstmals
nach Limburg. Ab 1922 wohnte er, von kurzen Unterbrechungen
abgesehen, im Haus Diezer Straße 2. Im Februar 1936 floh Max Moch vor
den Nazis nach Brüssel. Später ging er nach Frankreich. Vermutlich hier
heiratete er die 1920 in Wien geborene Charlotte Feigelstock. Am 10. März
1943 wurde ihr Sohn Louis geboren.
Max Moch, seine Frau und der Säugling Louis wurden im Lager Drancy
interniert und am 20. November 1943 mit dem Transport Nummer 62
nach Auschwitz deportiert. Vermutlich wurden Charlotte und Louis hier
ermordet. Max Moch war offenbar als arbeitsfähig eingestuft worden. Er
kam schließlich als einer von 60.000 Zwangsarbeitern in das KZ Mittelbau-
Dora, wo die V 1 und die V 2 produziert wurden. 20.000 Hälftlinge starben
an den unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Max Moch
erlebte die Befreiung des Lagers durch amerikanische Truppen am 11.
April 1945 nicht mehr. Er starb am 2. April 1945.

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Werner-Senger-Straße 10
65549 Limburg a. d. Lahn
Tel. 06431/203-368
Email: christoph.waldecker(at)stadt.limburg.de