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Familie Frenkel

Biografie von Jakob, Golda Naha, Nathan und Eva Frenkel

Hauptstraße 5
In dem Haus, in dem sich die Synagoge befand, wohnte im Erdgeschoss seit 1929 die jüdische Familie Frenkel: Jakob Frenkel, geboren am 22. November 1881 in Wiskitno, der als Lehrer bei der Jüdischen Gemeinde Gräfenhausen beschäftigt war, seine Frau Golda Naha Frenkel geborene Großmann, geboren am 27. Januar 1892 in Lodz, und die beiden Kinder Nathan Frenkel, geboren am 1. Oktober 1929 in Gräfenhausen, und Eva Frenkel, geboren am 1. Juni 1931 in Gräfenhausen.
Bereits 1933 drängten die Nationalsozialisten auf die Ausweisung der Familie, da sie polnische Staatsangehörige waren. Wegen einer Erkrankung von Golda Naha Frenkel konnten sie noch eine Verlängerung der Frist um einige Monate erreichen. Anfang Januar 1934 wurde die Familie Frenkel nach Lodz ausgewiesen.
Von Polen flohen sie nach Palästina und entkamen so dem Holocaust.
Bei den Novemberpogromen 1938 schändeten Nazis die Synagoge und demolierten das Gebäude. Einige Monate später wurde es abgerissen.

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E-Mail: maxi-jennifer.braun(at)weiterstadt.de