Biografie von Berta Ebeling
Berta Ebeling, geb. am 24. Dezember 1901 in Saarbrücken, war eine hoch gebildete junge Frau und Tochter des gleichnamigen evangelischen Pfarrers. Sie wuchs in der Spichererbergstraße 71 auf. Ab den 1920er Jahren erkrankte sie an Depressionen. Die Eltern kümmerten sich um Behandlungen u. a. an der Uniklinik Heidelberg. Mit der Diagnose einer Art Schizophrenie besuchte Berta mehrere Heilanstalten und wurde im August 1925 „ungeheilt“ in die Merziger Anstalt verlegt. Es folgten weitere Klinikaufenthalte, sie wurde wahrscheinlich in Homburg zwangssterilisiert und im September 1939 anlässlich der Evakuierung nach Herborn verlegt. Mit einem sogenannten Grauen Bus wurde sie am 24. Januar 1941 nach Hadamar gebracht und am gleichen Tag in der Gaskammer ermordet. Den Eltern wurde mitgeteilt, sie sei an einer Lungenentzündung verstorben.
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