Biografie von Albert Alexander
Stolperstein für Albert Alexander
verlegt am 17. März 2008
Geschwister: Siegmund (Exil, überlebt); Simon Alexander; Josef (Exil, überlebt); Anna, verh. Jaari (überlebt)
Albert Alexander wurde am 25.12.1897 in Warschau geboren. Mit seinen Eltern Salomon und Berta Alexander und Bruder Siegmund zog er 1901 nach Konstanz. In Konstanz wurden seine Geschwister Simon, Anna und Joseph geboren.
Von 1916 – 1918 war er Kriegsfreiwilliger, geriet am 5. November 1918 in britische Gefangenschaft.
Seit dem 23. September 1920 war Albert Alexander in Konstanz mit eigenem Wohnsitz gemeldet. Er arbeitete als Schneidermeister.
Am 20. April 1933 heiratete er Frida Hohermuth (bis zur Heirat Schweizer Staatsbürgerin). Die beiden hatten keine Kinder.
Als letzter Wohnsitz ist auf der Einwohnermeldekarte am 03. Juli 1939 eingetragen: Rosgartenstr. 16.
SPD Mitglied von 1924 – 1930.
Eine Einreisesperre in die Schweiz wurde am 7. Oktober 1938 von der Eidgenössischen Fremdenpolizei über das Ehepaar verhängt. Frida hatte bis August 1938 in Kreuzlingen gearbeitet und auch die Gräber ihrer Angehörigen in Kreuzlingen gepflegt. Über das Schicksal von Frida Alexander war weiter nichts in Erfahrung zu bringen.
Wegen "deutschfeindlichem Verhalten" wurde Albert Alexander am 29.02.1940 von der Gestapo Konstanz in "Schutzhaft" genommen und nach Dachau eingeliefert.
KZ Dachau, 04.05.1940, Häftlingsnummer 7200
KZ Buchenwald 05.07.1941, Häftlingsnummer 7148
Deportation ins KZ Auschwitz am 17. Oktober 1942.
Albert Alexander wurde am 9. Dezember 1942 im Alter von 44 Jahren im KZ Auschwitz ermordet.
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Quellen & Impressum
"Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz"
c/o Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten
Katrin Brüggemann, 78462 Konstanz, Hussenstraße 27