Biografie von Max Hess
Max Hess, der am 14. März 1887 in Ranstadt im Wetteraukreis geboren wurde, kam am 31. August 1939 aus Nieder-Weisel, das liegt auch im Wetteraukreis, nach Worms.
Er wohnte zunächst bei Familie Salomon und Zerline Baum in der Gymnasiumstraße 6. Zusammen mit der Familie Baum zog er, vermutlich zwangsweise, am 22. November 1939 in die Judengasse 33, in das Haus Salomon. Ab dem 09. Juli 1940 wohnte er im jüdischen Altersheim in der Hinteren Judengasse 6.
Laut polizeilichem Eintrag sei er am 03. April 1942 ohne Angabe seines Reiseziels abgereist.
Tatsächlich wurde er am 20. März 1942 von Worms mit dem Sammeltransport über Mainz – Darmstadt am 25. März 1942 in das Durchgangslager Piaski in Polen deportiert.
Über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt und er wurde für tot erklärt.
Medien
Fotos
Kostenlos dank Ihrer Hilfe
Diese Biografie ist frei zugänglich. Wenn Ihnen der Stolpersteine Guide gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Beitrag.
Stolpersteine in der Nähe
Flora Baum< 10 m
Isodor Frank130 m
Hermann Katz150 m
Bernhard Resch170 m
Ella Reinmann180 m
Emma Reinmann180 m
Quellen & Impressum
Warmaisa ist der alte hebräische Name für die Stadt Worms, die Raum für eine der bedeutendsten jüdischen Gemeinden bot und deshalb auch »Klein-Jerusalem« genannt wurde. Seit 2021 ist sie als SchUM-Stadt zusammen mit Mainz und Speyer offiziell immaterielles Weltkulturerbe.
Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, in Worms und in der Region die historische und gegenwärtige lebendige jüdische Kultur zu pflegen und zu fördern und den Menschen deren große Bedeutung nahezubringen.
Sehr wichtig ist uns in diesem Zusammenhang auch die Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Mainz-Worms, der Stadt Worms und anderen für unsere Arbeit relevanten Institutionen.
kontakt@warmaisa.de