Biografie von Anna Fröhlich, Gita Fröhlich und 4 weitere
Anna Fröhlich
wurde am 25. Februar 1853 in Neunkirchen geboren und heiratete den Metzger Burkard Fröhlich. Sie hatten zusammen sechs Kinder, darunter auch Lina und Gita. Im Februar 1942 zog sie in ein Altersheim in Stuttgart, wurde aber bereits im März in ein Altersheim bei Ulm zwangsumgesiedelt. Anna war 89 Jahre alt, als sie im August 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde. Dort starb sie am 18. April 1943.
Lina Eckmann
Annas Tochter Carolina kam am 27. Juli 1881 in Unteraltertheim zur Welt. 1908 heiratete sie in Würzburg Heinrich Eckmann. Heinrich starb 1938 in Bad Mergentheim. Ihren drei Kindern Gretel, Hans und Fredel, gelang die Flucht und alle überlebten den Holocaust. Lina wurde jedoch 1941 von Mergentheim über Stuttgart-Killesberg mit dem ersten Transport nach Riga deportiert. Sie wurde für tot erkärt.
Gita Fröhlich
Linas Schwester Gita wurde am 6 März 1893 ebenfalls in Unteraltertheim geboren. Sie wurde in die Jacobysche Anstalt in Bendorf-Sayn eingewiesen. Von dort wurde sie 1942 nach Sobibor deportiert, wo sie am 15. Juni 1942 ermordet wurde.
Getta, Josef und Ludwig Eckmann
Getta wurde am 23. Dezember 1882 in Egenhausen geboren.
Am 2. März 1920 heiratete sie den 32-jährigen Viehhändler und Hopfeneinkäufer Josef Eckmann aus Burghaslach.
Sie hatten zwei Kinder, Justin (*1921) und Ludwig (*1923). Im September 1938 verkauften sie ihr Haus in Burghaslach und zogen zu ihrer Schwägerin Lina in Bad Mergentheim.
Von hier wurden Getta, Josef und ihr Sohn Ludwig mit dem ersten Transport vom Killesberg am 1. Dezember 1941 nach Riga Jungfernhof deportiert.
Ludwig wurde im August 1944 ins Konzentrationslager Stutthof weiterverlegt. Alle drei haben nicht überlebt. Was aus Justin wurde, ist uns nicht bekannt.
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