Biografie
Dies ist der Standort des ehemaligen Kaiser-Wilhelms-Gymnasiums, das die Vorgängerschule des heutigen Max-Planck-Gymnasiums und des heutigen Humboldt-Gymnasiums war. Die Schule war hier in einem Seitenflügel eines ehemaligen Karmeliterklosters untergebracht. Dort war sie 1825 eingezogen, drei Jahre nach ihrer Gründung 1822. 1914 zog der Gymnasialzweig in das neu erbaute Gebäude in der Sichelstraße, der Realzweig blieb hier. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schulgebäude dann zerstört. Die hier verlegten Stolpersteine erinnern an spätere Opfer der nationalsozialistischen Terrorherrschaft, die zuvor hier zur Schule gegangen sind und die noch vor der Teilung der Schule 1914 eingeschult worden sind.
Bis 1914 trug die Schule folgende Namen:
1822: Gründung der privaten „Knaben-Bürgerschule für die Stadt Trier", die Schüler für handwerkliche und kaufmännische Berufe ausbilden sollte
1824: Umwandlung der Privatschule in eine „Städtische Bürgerschule“
1848: „Höhere Bürgerschule“ (vereint mit der Provinzialgewerbeschule / erste Reifeprüfung)
1859: „Realschule erster Ordnung“
1882/83: „Realgymnasium“
1893/94: „Königliches Realgymnasium mit Gymnasialklassen“ – Übergang der städtischen Schule unter die Schulaufsicht des preußischen Staates
1896: „Königliches Kaiser-Wilhelms-Gymnasium“ (mit Realgymnasium) – Berechtigung zur Abnahme des humanistischen Abiturs
1914: Trennung von dem Realgymnasium (aus dem das HGT entstand)
Medien
Fotos
Kostenlos dank Ihrer Hilfe
Diese Biografie ist frei zugänglich. Wenn Ihnen der Stolpersteine Guide gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Beitrag.