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Helene Kuhn

Biografie von Helene Kuhn

Helene Kuhn, geboren am 23. Januar 1896 in Johannesburg, heiratete am 12. Oktober 1925 in Saarbrücken den Kaufmann Alfred Kuhn, geboren am 5. Juni 1896 in Kairo. Kuhn handelte mit Kaffee. Am 2. Oktober 1926 kam Sohn Wilhelm in Adis Abeba auf die Welt. Das Paar lebte danach in Saarbrücken, unter anderem in der Graf-Johann-Straße 8, Alfred Kuhn betrieb in der Richard-Wagner-Straße einen Kaffeehandel. Die Eltern von Helene Kuhn, geb. Fröhlich, waren Joseph Fröhlich und Fanny Fröhlich, geborene Landauer. Nach dem Tod von Joseph Fröhlich am 21. März 1930 zog Fanny Fröhlich zu Tochter und Schwiegersohn. Alfred Kuhn war evangelisch, Helene wie ihre Mutter Fanny Jüdinnen. Er und sein Sohn Wilhelm mussten miterleben, wie seine Frau Helene von der Gestapo im Sommer 1942 verhaftet und zunächst ins Gefängnis Lerchesflur verbracht wurde. Von dort wurde Helene Kuhn ins KZ Ravensbrück deportiert und von dort ins KZ Auschwitz. Wahrscheinlich direkt nach der Ankunft wurde sie am 11. Oktober 1942 im KZ Auschwitz ermordet.
Ihre Mutter Fanny Fröhlich war bei der Verhaftung von Helene glücklicherweise nicht im Haus und konnte so der Verhaftung entgehen. Sie wurde dann aber am 28. August 1942 verhaftet und ins KZ Theresienstadt deportiert und am 15. Mai 1944 ermordet.

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