Biografie von Gotthilf Kübler
Gotthilf Kübler (1905 bis 1940)
"geb. am 7. Februar 1905 als Sohn des Taglöhners Adam Kübler (1869 bis 1943) und dessen Ehefrau Rosine Pauline geb. Belz (1870 bis 1944) in der Etzwiesenstraße 1.
Nach der Schule war er als Gerbereiarbeiter tätig und wohnte bei seinen Eltern – zuletzt in der Eduard-Breuninger-Straße 19. Am 12. Dezember 1929 kam er auf Kosten der Kreisfürsorge in die Heilanstalt Winnental.
Laut Krankenakte der Anstalt Winnental wurde er schon am 21.4.1928 auf "Ansuchen d. Angehörigen" nach Winnental gebracht. Während seiner zwölf Jahre dauernden Zeit in der Anstalt Winnental erhielt er regelmäßig Besuch von seinen Familienangehörigen.
Am 3. Juni 1940 wurde Gotthilf Kübler von Winnental nach Grafeneck deportiert und am selben Tag dort ermordet.
Bernd Hecktor
Quellen
Bernhard Trefz:" Ungeheilt in eine andere Anstalt verlegt..."- Das tragische Schicksal der Backnanger "Euthanasie" Opfer, in: Backnanger Jahrbuch 2011,hrsg. von Gerhard Fritz und Bernhard Trefz, S 154 - 171, hier: S. 160
Staatsarchiv Ludwigsburg:F 235III, Bü 462
Medien
Fotos
Kostenlos dank Ihrer Hilfe
Diese Biografie ist frei zugänglich. Wenn Ihnen der Stolpersteine Guide gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Beitrag.
Stolpersteine in der Nähe
Paul Krauter80 m
Anna Maria Pfleiderer100 m
Franziska Ade140 m
Elise Volz200 m
Luise Grün220 m
Emilie Wagner220 m
Quellen & Impressum
Initiative Stolpersteine Backnang
Astrid Heeg
Eugenstr. 6
58332 Schwelm
a.m.heeg@web.de