Zum Inhalt springen

Josef Steinberg

Biografie von Josef Steinberg

Josef Steinberg, geboren am 23. August 1877 in Wiedenbrück. Anfang 1908 siedelte er mit seiner Mutter Johanne, geb. Schlesinger (1846-1922) und dem Bruder Sally (geb. 1882) nach Gütersloh an die Mauerstraße um. 1909 wohnte er im Haus Rosenstraße 2. 1928 starb mit 40 Jahren in Bethel seine Ehefrau Frieda, geb. Schwarz. Mit ihr hatte er die Tochter Grete (geb.1910), die 1936 den Kaufmann Ludwig Kaufmann heiratete.
1933 bezog Josef Steinberg sein neu erbautes Wohnhaus an der Kahlertstraße. In
der Nacht zum 10. November 1938 wurde die Wohnung von Nationalsozialisten
demoliert. Josef Steinberg gehörte zu den 450 jüdischen Männern aus Ostwestfalen,
die am 12.11.1938 in Buchenwald für mehrere Wochen inhaftiert wurden und deren
Entlassung aus dem Lager an die Bereitschaft zur Auswanderung geknüpft wurde.
Anfang 1939 verkaufte er das Anwesen und wanderte nach Edam, Niederlande, aus.
1940 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Von Holland aus wurde
Josef Steinberg 1942 nach Auschwitz deportiert und im Oktober 1942 umgebracht.

Medien

Fotos

Kostenlos dank Ihrer Hilfe

Diese Biografie ist frei zugänglich. Wenn Ihnen der Stolpersteine Guide gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Beitrag.

Unterstützen

Stolpersteine in der Nähe

Alle Stolpersteine in Gütersloh

Quellen & Impressum

Elly-Heuss- Knapp Schule und Stadtarchiv

Geschichts-AG der Elly-Heuss- Knapp- Schule unter der Leitung von Katrin Geweke.
Bilder und Informationen erhalten vom Stephan Grimm, Stadtarchiv Gütersloh.