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Sofie Meinberg geb. Rosenbaum

Biografie von Sofie Meinberg

1873 zog der Viehhändler Josef Meinberg (geb. 1856) mit den Eltern von
Harsewinkel nach Gütersloh. 1909 wohnte er im Haus Feldstraße 25. Er heiratete
Sofie Rosenbaum (geb. 1864) aus Wehringhausen bei Hagen, mit ihr hatte er vier
Kinder. Von 1916 bis 1937 war Josef Meinberg Vorstandsmitglied der jüdischen
Gemeinde in Gütersloh. Am Morgen des 10. November 1938 wurde das Haus an der Feldstraße von Nationalsozialisten angezündet und zerstört. Mit der Familie ihres Sohnes Paul zog das Ehepaar in das Ghettohaus Kahlertstraße 24.
Josef Meinberg starb im Januar 1941 und wurde als letzter auf dem jüdischen
Friedhof in Gütersloh beerdigt. Dem Sohn Paul gelang mit seiner Ehefrau Ilse, geb.
Cappel und der Tochter Ellen (geb. 1927) 1941 die Auswanderung in die USA.
Ellen Tarlow, geb. Meinberg besuchte 1985 auf Einladung der Stadt mit Ehemann und
Tochter ihre Geburtsstadt. Sofie Meinberg wird Ende Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie drei Wochen später verhungerte.

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Quellen & Impressum

Elly-Heuss- Knapp Schule und Stadtarchiv

Geschichts-AG der Elly-Heuss- Knapp- Schule unter der Leitung von Katrin Geweke.
Bilder und Informationen erhalten vom Stephan Grimm, Stadtarchiv Gütersloh.