Biography of Carl and Caroline Maier
Carl Maier wurde am 23.1.1868 als Sohn von Lazarus Maier in Lahr geboren. Er war jüdischer Herkunft.
In der Kirchstraße 28 war er Inhaber eines Eisenhandelsbetriebs.
Am 9.11.1938 wurde Carl Maier verhaftet und zwei Wochen im Konzentrationslager Dachau festgehalten.
Im Jahre 1939 folgte der Umzug der Familie nach Freiburg.
Am 22.10.1940 wurde das Ehepaar Maier zunächst nach Gurs und von dort weiter in andere Lager deportiert. Carl Maier konnte überleben.
Sein Stolperstein liegt seit dem 12.1.2004 in der Kirchstraße 28 in Lahr.
Caroline Maier wurde am 23.4.1875 geboren, ihr genauer Geburtsort ist jedoch unbekannt. Sie wer jüdischer Herkunft. Zusammen mit ihrem Ehemann Carl Maier wurde sie am 22.10.1940 zunächst in das südfranzösische Lager Gurs deportiert und von dort in verschiedene andere Lager verschleppt. Caroline Maier überlebte den Holocaust. Sie starb im Jahr 1956. Ein Stolperstein wurde zu ihrem Gedenken am 12.1.2004 neben dem Gedenkstein ihres Mannes in der Kirchstraße 28 in Lahr verlegt.
Quelle: Putzaktion 2019, Doris Gerteis
Media
Photos
Free thanks to your help
This biography is free to read. If you like the Stolpersteine Guide, we would be glad of a small contribution.
Thanks to Martin Schreyer, Claudia Körner, Anett Humboldt, Peter Hein and 6 more.Stolpersteine nearby
Erich Rothmann90 m
Johanna Schnurmann90 m
Ida Baumert geb. Obert100 m
Hilde Bergheimer110 m
Karl Radlbeck140 m
Eduard Kunz140 m
Sources & Imprint
Stolpersteininitiativen Lahr, Friesenheim, Schuttern, Nonnenweier, Kippenheim
Als kurze Vorabinfo: Grundlagen für die Stolpersteine in Lahr wurden gelegt durch intensive Recherchen und Veröffentlichungen von Hildegard Kattermann. Weiterhin durch intensive Recherchen und Bearbeitung von Gardy Ruder.
Die hier dargestellten Inhalte und Quellenmaterial werden recherchiert, vorbereitet, gesammelt und bereitgestellt durch den Historischen Verein Mitelbaden, Ortsgruppe Geroldsecker Land Projektgruppe Stolpersteine. Intensiv in die Arbeit mit eingebunden sind insbesondere Doris Gerteis, Bertram Bliss sowie durch städtische Unterstützung Elise Voerkel und Thorsten Mietzner vom Stadtarchiv Lahr.
Im Schuljahr 2013/2013 wurde in Zusammenarbeit mit der Schulklasse 10a der Friedrichschule unter Leitung ihrer Lehrerin gemeinsam mit dem Herausgeber Historischer Verein Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldsecker Land mit vielen hier Unerwähnten ein kleines Buch als Anfang der öffentlich zugänglichen Dokumentation der Verfolgung und Ermordung von Lahrer Bürgern während des nazionalsozialistischen Terrorregimes erstellt.
ISBN978-3-89735-865-2.
Aktuell wird an einer erweiterten Neuauflage gearbeitet.
Inzwischen werden hier neben den Stolpersteinen in Lahr auch die der Nachbargemeinden Friesenheim, Schuttern dargestellt und eingepflegt.
Auch die Steine in Schwanau und Kippenheim werden inzwischen mit verortet.
Recht herzlichen Dank für die Zurverfügungstellung der externen Informationen an
- Ekkehard Klem, Friesenheim
- Martin Buttenmüller, Schuttern
- Stolpersteininitiative um Dagmar Frenk sowie Martin Frenk mit Norbert Klein sowie
Pfadfindergruppe Regenbogen, Nonnenweier.
- Jürgen Stude als Vertreter des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim.
Die Stolpersteine in Lahr werden regelmässig in Zusammenarbeit mit Lahrer Schülern gereinigt, seit 2023 führt der Projekttag mit Gruppenarbeit schulübergreifend in die Geschichte ein.
Neben Stolpersteinen sind auch Orte der Erinnerung mit dargestellt, welche im Zusammenhang mit den Stolpersteinen und der Geschichte der Verfolgung relevant sind.
Geschlechts- und Alterszuordnung ist bei Orten der Erinnerung programmbedingt nicht vermeidbar und nicht relevant.
Die Inhalte des Stolpersteine-Guide für Lahr und die oben genannten Umlandgemeinden werden administrativ verwaltet von Bertram Bliss, Fichtestr. 58 in Lahr.
Lahr, den 27.01.2025