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Ehepaar Heidemann

Biography of Therese and Adolf Heidemann

Adolf Heidemann wurde am 15. August 1887 in Osterholz-Scharmbeck geboren[1] und war Bankbeamter. Therese Senior wurde am 5. Juni 1891 in Halberstadt geboren[2].
1919 heirateten Therese und Adolf in Halberstadt, dort wird 1920 auch ihre einzige Tochter Ruth geboren.
1922 kam die Familie nach Stade, wohnte zunächst in der Bungenstraße 19 und bezog 1932 eine geräumige Wohnung Bremervörder Straße 31.
Die Familie gehörte der kleinen jüdischen Gemeinde an.

Tochter Ruth besuchte als einzige jüdische Schülerin das Oberlyzeum (Mädchengymnasium, heute Vincent-Lübeck-Gymnasium), das sie 1936 wegen der Anfeindungen gegen Mitglieder der jüdischen Minderheit in Stade verlassen musste. Ihr gelang im August 1939 noch die Flucht nach England.

Adolf und Therese Heidemann zogen im Mai 1939 nach Hamburg, wo sie vergeblich auf die Ausreise in die USA warten.

Am 6. Dezember 1941 wurden sie nach Riga deportiert und dort erschossen.

[1] vgl. Gedenkbuch für die Opfer der NS-Judenverfolgung in Deutschland im Internet
Eintrag zu Adolf Heidemann

[2] vgl. Gedenkbuch für die Opfer der NS-Judenverfolgung in Deutschland im Internet
Eintrag zu Therese Heidemann

Für beide gibt es auch einen Stolperstein in Hamburg, in der Feldbrunnenstr.3, Eimsbüttel, Rotherbaum.

Quelle:
http://www.stolpersteine-stade.de/?p=biografien&bioid=20#fna1
http://www.stolpersteine-stade.de/?p=biografien&bioid=19

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Hansestadt Stade

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