Biography of Max Lang
Max Lang, Stiefvater von Elsa Seely
Max Lang wurde am 5.5.1881 in Worms geboren und war seit August 1915 verheiratet mit Klara Lang geb. Strauß, verwitwete Mann (* 10.3.1871 in Dolgesheim).
Die Eheleute Max und Klara Lang hatten keine, die Ehefrau jedoch aus erster Ehe mit Salomon Mann 6 Kinder, die alle den Namen Mann trugen.
Max Lang war der Bruder von August Lang (Stolperstein in der Bärengasse 27) und Alfred Lang (Alfred Lang starb am 7.4.1945 in Buchenwald).
Max Lang war Ziegenmetzger, zeitweilig auch Händler. Wie seine Strafliste[11] ausweist, kam er in den 20er Jahren des Öfteren mit dem Gesetz in Konflikt, u.a. wegen „Handel mit Rohtabak“, „Anstiftung zur Kuppelei“ oder „Preistreiberei“.
Von 1914-19 war Max Lang Soldat, hatte das Eiserne Kreuz 2. Klasse und andere Auszeichnungen. Im Frühjahr 1933 war er vorübergehend im damaligen Konzentrationslager Osthofen interniert, vermutlich auch wegen seiner Zugehörigkeit zur KPD (1921-1932).
Klara Lang starb am 15.7.1942 in Worms und wurde am 17.7.1942 auf dem neuen jüdischen Friedhof beerdigt.[12]
Zweieinhalb Monate nach dem Tod seiner Frau wurde Max Lang am 30.9.1942 im Alter von 61 Jahren nach Polen deportiert[13]. Er kehrte nicht zurück und gilt als ermordet in Polen (vermutl. Treblinka[14]).
Quellen:
[11] Stadtarchiv Worms
[12] Dokumentation Schlösser
[13] ITS Digital Archive, Arolsen Archives, Copy of 1.2.1.1 / 11201628 Deportation aus Darmstadt in das Vernichtungslager Treblinka
[14] BArch Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in
Deutschland 1933 – 1945
[15] aus Huttenbach 1981, a.a.O.
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