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Wohnhaus Elise Heinzmann

Biography of Elise Heinzmann

Heutige Adresse: Mittlere Beutau 15

Elise Heinzmann
Geboren am 19. März 1883 in Esslingen, ermordet am 4. Juni 1940 in Grafeneck.
Elise Heinzmann wuchs in Esslingen auf. Während sie nach Ludwigsburg zog, blieben ihre Geschwister, Bruder und Schwester in Esslingen. Ab dem 12. Juni 1935 war sie dauerhaft in der Anstalt Weinsberg aufgenommen. Sie wurde am 4. Juni 1940 nach Grafeneck verlegt und dort noch am selben Tag ermordet.
Nach ihrem Tod schickte die Anstalt Weinsberg dem Bruder ihre übrigen persönlichen Gegenstände, bei denen sich außer Kleidung noch ein Gesangsbuch, eine Nagelschere, eine Haarbürste, ein Taschentuchbehälter, eine Brille mit Etui, ein Zwicker mit Etui und zwei Gebissplatten befanden.

Quelle:
Gudrun Silberzahn-Jandt: Esslingen a. N. im System von Zwangssterilisation und "Euthanasie" während des Nationalsozialismus;
DENK-ZEICHEN e.V.

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