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Familie Mayer

Biography of Herbert and Meta Mayer

Herbert Mayer
(wohnhaft Hauptstraße 49, Schopfheim)

Geb. 17. September 1902 in Schopfheim.
Sohn von Maier Mayer, *11.02.1859, Sulzburg, + 04.01.1940, Schopfheim,
und von Frau Frieda Mayer, geb. Rosenberg, *1878, Breisach, +05.02.1913, Schopfheim.

Seine Stiefmutter war Frau Meta Mayer.

Hat das Gymnasium Schopfheim besucht und dann von 1921 bis 1929 in Freiburg Jura und Politikwissenschaften studiert (Immatrikulationsnachweis vom 18.02.1929).

Seine Interessen waren vielfältig:
Deutsche Rechtsgeschichte, Nationalökonomie, Philosophie, Strafrecht, bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Wirtschaftspolitik,
Finanz-, Handels- und Schifffahrtsrecht, Völkerrecht, Kirchenrecht, gerichtliche Medizin u.v.m.

Wurde Anwalt in Freiburg, Säckingen und Schopfheim von 1929 bis 1938.

11.11.1938 – 28.12.1938 „Schutzhaft“ im KZ Dachau.

Am 22. Oktober 1940 in das Konzentrationslager nach Gurs (Südfrankreich) deportiert. In Drancy (Nähe Paris) interniert.

Am 17. August 1942 im Transport 20 von Drancy nach Auschwitz deportiert, Ankunft in Auschwitz am 20. August 1942.
Am 17. September 1942, an seinem 40. Geburtstag, dort ermordet.
Offizielle Todesursache Herz- und Kreislaufschwäche

Meta Mayer, geb. Moch
(wohnhaft Hauptstraße 49, Schopfheim)

Geb. 27. Februar 1886 in Nonnenweier, Lahr.
Eltern: Zierle (Zerline) Meyer, * 26.03.1853, Nonnenweier, + 06.12.1929
Baruch Moch, * 13.06.1835 Nonnenweier, + 02.04.1896.

Verheiratet mit dem Kaufmann Maier Mayer, * 11.02.1859, Sulzburg
+ 04.01.1940 Schopfheim. War die zweite Frau von Maier Mayer und die Stiefmutter von Herbert Mayer.

Wurde am 22. Oktober 1940 in das Konzentrationslager nach Gurs (Südfrankreich) deportiert. In Drancy (Nähe Paris) interniert.

Am 04. September 1942 im Transport 28 von Drancy nach Auschwitz deportiert und 1942 dort ermordet.

Bericht einer Zeitgenossin:
Es waren freundliche Leute, die Kleidung in bester Qualität verkauften. Man konnte auch in Raten bezahlen. Frau Mayer führte das Geschäft nach dem Tod ihres Ehemannes fort, bis sie deportiert wurde.

Aus Gurs schrieb sie einen erschütternden Brief an Angehörige und Freunde, der im Stadtarchiv in Schopfheim erhalten ist.

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