Skip to content

Herrmann, Gertrud

Biography of Gertrud Herrmann

Funkenburgstr. 26

Gertrud Herrmann wurde am 15.6.1896 in Plauen geboren. Sie studierte in Kiel und Leipzig das Lehramt für die Fächer Deutsch und Latein. 1922 wurde sie Studienassessorin an der Gaudigschule in Leipzig und 1928 zur ersten jüdischen Studienrätin in Sachsen ernannt. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Gertrud Herrmann aus dem staatlichen Schuldienst entlassen und wechselte 1934 an die Israelitische Volksschule.

Bis zum Juli 1942 leitete Sie das jüdische Kinderheim in der Jacobstraße 7. Mit den letzten zwanzig Heimkindern wurde Gertrud Herrmann (46 Jahre) am 13.7.1942 deportiert. Bisher konnte nicht ermittelt werden, was aus den 170 Betroffenen des Transportes geworden ist. Es gibt keinen verlässlichen Nachweis, dass Gertrud Herrmann tatsächlich in Auschwitz umgekommen ist.

(Quelle: Schulmuseum – Werkstadt für Schulgeschichte Leipzig, Ellen Bertram)

Patenschaft: Annelies Plätzsch

Media

Photos

Free thanks to your help

This biography is free to read. If you like the Stolpersteine Guide, we would be glad of a small contribution.

Support

Stolpersteine nearby

All Stolpersteine in Leipzig

Sources & Imprint

AG Stolpersteine Leipzig

https://www.stolpersteine-leipzig.de
stolpersteine@archiv-buergerbewegung.de
Tel: 0341/3065175
Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.
Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Evangelisch-Lutherischer Kirchenbezirk Leipzig
Ephraim-Carlebach-Stiftung
Bürgerkomitee e.V.
Erich-Zeigner-Haus e.V.