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Johannes Lakeberg

Biografie von Johannes Lakeberg

1909 wurde die katholische Volksschule Lüstringen gebaut. Bis dahin gingen die katholischen Kinder in Belm zur Schule. Der erste Lehrer war der Vater von Johannes Lakeberg, Hermann Lakeberg, der vom 01. Januar 1910 bis zu seiner Pensionierung am 31. März 1933 in Lüstringen tätig war. Er wurde 1871 in Lathen geboren und starb am 20. Januar 1951 in Osnabrück (Lutherstraße 2, begraben auf dem Johannisfriedhof). Seine Frau ist am 30. November 1962 im 83. Lebensjahr verstorben und auch auf dem Johannisfriedhof beigesetzt. Das Ehepaar hatte fünf Kinder: Bernhard Lakeberg, Josef Lakeberg, der am 15. April 1939 in Radolfzell im Alter von ungefähr 26 Jahren verstorben ist, Johannes Lakeberg, der am 24. Juni 1941 in Hadamar ermordet wurde (nach der Todesanzeige "sanft im Herrn entschlafen", Quelle: Neue Volksblätter, 28.6.1941.), die Apothekerin Grete Lakeberg und Hubert Lakeberg.
Warum Johannes Lakeberg in Osnabrück in die Heil und Pflegeanstalt kam, konnte nicht mehr in Erfahrung gebracht werden. Eine Bekannte der Familie Lakeberg hat auf die Frage vor Jahren gesagt: "Er war ja etwas wild und sauste mit dem Motorrad herum". Auf das Angebot, eine Urne mit der Asche seines Sohnes aus Hadamar geschickt zu bekommen, soll der Vater verzichtet haben: "Das ist ja doch nicht seine Asche." Trotzdem wurde eine Urne am 22.07.1941 auf dem Heger Friedhof in Osnabrück beigesetzt.

Quellen: Schriftl. Bericht von Dr. Reinhard Loxtermann, Bürgerverein Lüstringen, 10.09.2008; Todesanzeigen aus Privatbesitz; Berger, Eva: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Bramsche 1999, Namensliste S. 277ff; Beerdigungsregister der Stadt Osnabrück Nr. I1046.

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