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Zaubzer

Biografie von Georg Zaubzer

Georg Zaubzer wurde 29.9.1885 in Reinhausen geboren. Er war Arbeiter und nach dem Ersten Welt Krieg Kriegsinvalide zu 70 %. Er gehörte ab 1922 dem
Fabrikarbeiterverband Deutschland an und war ab 1932 Mitglied der KPD. Für acht Wochen war er 1932 Versammlungs- und Stadtteilleiter der KPD-Ortsgruppe Regensburg Erwerbslosen-Einheitsfront Deutschland.

Georg Zaubzer gehörte zu einer Widerstandgruppe in Regensburg: die Neupfarrplatzgruppe. Die Mitglieder tauschten in regelmäßigen Zusammenkünften die von "Feindsendern" abgehörten Nachrichten in kritischer Haltung gegenüber
dem System aus. Von den 49 der von der Gestapo namentlich mit dieser Gruppe in Zusammenhang benannten Personen (44 Männer und 5 Frauen) ver-
loren 9 Personen ihr Leben: Zwei der Beschuldigten, der Bahnpost-Facharbeiter Josef Bollwein und der Messerschmitt-Arbeiter Johann Kellner, wurden vom
Volksgerichtshof in Berlin "wegen Vorbereitung zum Hochverrat" und "Zersetzung der Wehrkraft" zum Tode verurteilt und durch die Guillotine hingerichtet.

Der Versehrte Josef Haas und der Arbeiter Georg Zaubzer wurden - ohne Todesurteil - im Konzentra-tionslager Flossenbürg durch Erschießen hingerichtet.

Fünf Personen starben an den Folgen der Verhaftung und der brutalen Verhörmethoden: Der Vorarbeiter Johann Eibl, der Bäckermeister Franz Herzog, der gelernte Metzger und Zuckerfabrikarbeiter Max Massinger, der Sparkassensekretär Johann Schindler und der Hafenarbeiter Georg Sonnauer.

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