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Max und Hedwig Wolf in Zell

Biografie von Max und Hedwig Wolf

Max Wolf hatte die Metzgerei seines Vaters Elias übernommen und schon vor der NS-Zeit, zum Beispiel mit seinem Freund Alfred Adler, gegen die Nazis rebelliert. Gerade ihm machten sie nun nach der »Machtergreifung« das Leben schwer.
Die Nichte Max Wolfs, Lotte Stein geb. Wolf in Hallandale,USA, erzählt, man habe ihm unterstellt, daß er falsch abwiege und ihn immer wieder bedroht. Aufgrund der Repressionen erschießt sich Max Wolf am 26. März 1936 in Zell. Er ist das erste Opfer des Holocaust im Landkreis Cochem-Zell. Sein Grabstein auf dem Jüdischen Friedhof in Bullay wurde erst nach dem II. Weltkrieg gesetzt. Hedwig Wolf zog wenige Wochen nach dem Tod ihres Mannes zu ihren Eltern, dem Metzger Emanuel Scheuer und seiner Frau Sara Rothschild, nach Heldenbergen. Von dort wurde sie nach Polen deportiert und später für tot erklärt.

Quelle: Spuren der Vergangenheit, Angelika Schleindl
http://mosella-judaica.de/index.html

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