Biografie von Friedirch Wilhelm Beuer
Der Wohnort von Friedrich Wilhelm Beuer ist nicht genau bekannt, da seine Mutter bei der Geburtsurkunde die Nordstraße ohne Nummer angegeben hat. Der Stolperstein wurde daher in der Walder Straße 26 a verleg, weil im Nebengebäude der Walder Straße 26 sein Vater Peter Beuer für einige Zeit lebte.
Friedrich Wilhelm Beuer war 1940 in das Stadtkrankenhaus Darmstadt (Hessen) gekommen und danach wurde er über zwei weitere Stationen, die auch in Hessen waren, in die Anstalten Goddelau und Weilmünster, bis nach Hadamar gebracht, wo er dann am 13.1.1941 eingewiesen wurde. Zu diesem Zeitpunkt war die Anstalt seit Anfang des Jahres 1941 im Rahmen des „Euthanasieprogramms“ zu einer Tötungsanstalt umfunktioniert worden. In Hadamar wurde schließlich Friedrich Wilhelm am 29.01.1941 sein Leben genommen und seine Familie bekam nur eine Nachricht, die eine Art ,,Trostbrief" darstellen sollte, der keine genauen Angaben, sondern nur eine Rechnung mit den zu zahlenden Kosten enthielt.
Quelle:Arbeitskreis Stolpersteine. Steine gegen das Vergessen. Stolpersteine in Hilden. Hilden 2013. Seite 56/57
(Tim Scharbach)
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