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Heinrich Rühl

Biografie von Heinrich Rühl

Heinrich-Rühl-Straße 11

Heinrich Rühl, geboren am 22. März 1901, war verheiratet und hatte zwei Söhne und drei Töchter. Er arbeitete als Galvaniseur und Schleifer unter anderem bei Schenk in Darmstadt und bei Opel in Rüsselsheim, wo er gewerkschaftlich aktiv war. Von 1930 bis 1932 gehörte er für die KPD, deren Ortsgruppenvorsitzender er war, dem Weiterstädter Gemeinderat an.
Ende 1941 wurde er verhaftet und wegen Hochverrat angeklagt. Nachdem er fast drei Jahre in den Gefängnissen in Darmstadt, Kassel-Wehlheiden und Bruchsal inhaftiert gewesen war, wurde er ins Konzentrationslager Dachau und dann ins KZ Buchenwald überführt. Dort starb Heinrich Rühl am 18. Dezember 1944.
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Straße, in der sein Geburtshaus steht, nach ihm benannt.

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