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Michael Petri

Biografie von Michael Petri

Bahnhofstraße 10

Michael Petri wurde am 16. November 1920 in Trebur geboren und wuchs in Weiterstadt auf. Sein Vater Georg Adam Petri II starb, als Michael Petri 16 Jahre alt war. Nach Abschluss der Volksschule machte Michael Petri eine Lehre bei der Eisen- und Maschinenhandlung Dammel in Groß-Gerau und arbeitete dort als Kaufmannsgehilfe, bis er zum Reichsarbeitsdienst und anschließend zum Militär eingezogen wurde. Als seine Frau Adele Steinbach, die der Minderheit der Sinti angehörte, nach Polen deportiert wurde, gab sich Michael Petri als "Zigeuner" aus, um mit ihr zusammenleben zu können. Daraufhin wurde er aus der Wehrmacht entlassen und der MIAG in Ober-Ramstadt als Hilfsarbeiter zugewiesen. 1943 mussten Michael Petri und seine Mutter Margarete (genannt Gretel) Petri geborene Schäfer wegen verbotenem Umgang mit Kriegsgefangenen Gefängnisstrafen verbüßen. Sie hatten versucht, heimlich Briefe eines französischen Kriegsgefangenen an seine Ehefrau weiterzuleiten. An seinem 23. Geburtstag wurde Michael Petri verhaftet und ins Konzentrationslager Auschwitz verschleppt. Anfang 1944 wurde er ins KZ Dachau verlegt. Dort starb er starb am 3. Juni 1945 an Tuberkulose.

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Stadtarchiv Weiterstadt

Kontakt: Maxi Jennifer Braun
Riedbahnstraße 6
64331 Weiterstadt
Telefon: 06150/4001207
E-Mail: maxi-jennifer.braun(at)weiterstadt.de