Biografie von Jakob Hermann Rosenzweig, Ruchel Eitel Rosenzweig und 6 weitere
Funkenburgstr. 17 / Ecke Hinrichsenstr.
Jakob Hermann Rosenzweig, der Familienvater, wurde am 12.04.1877 in Uzhhorod, in der Ukraine geboren und arbeitete zu seinen Lebzeiten als Beamter. Jakob hatte zwei Geschwister, welche auch Opfer des Nationalsozialismus wurden. Malka Beile Rosenzweig wurde zuerst nach Drancy, sowie später nach Auschwitz deportiert und ermordet. Sein Bruder Adolf Rosenzweig wurde durch die Gestapo Wiens nach Theresienstadt deportiert und dort 1942 ermordet. Seine erste Ehe ging Jakob Hermann Rosenzweig mit Helena Chaya Rosenzweig, geborene Mansback, ein, aus welcher 3 Kinder hervor gingen. Der älteste Sohn Josef Rosenzweig heiratete Helena Rosenzweig, geborene Amsel - sie wurde 1942 zu einem unbekannten Ort deportiert, ihre Ermordung ist aber wahrscheinlich. Josef wurde nach Auschwitz deportiert und ebenfalls 1942 ermordet. Rosa Rosenzweig, spätere Weinberger, wurde 1906 als zweites Kind geboren. Sie heiratete Alexander Weinberger und sie bekamen 1927 einen Sohn. Rosa Weinberger überlebte den Holocaust und starb 1983. Adolf Rosenzweig, das dritte Kind, war dreimal verheiratet, mit Luyza Rosenzweig, Helen Rosenzweig und Malvina Rosenzweig, mit der er schließlich zwei Kinder bekam. Beide überlebten, Adolf Rosenzweig sogar die Gefangenschaft in Auschwitz. Er starb 1994, 24 Jahre nach seiner Frau. Nachdem Helena Chaya im Jahr 1918 verstarb, heiratete Jakob Hermann Rosenzweig ein zweites Mal. Seine zweite Frau hieß Rosa Ruchel Eitel Rosenzweig, geborene Lauer. 1939 floh das Ehepaar in die Slovakei, wurde von dort aus 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und im selben Jahr ermordet. Aus dieser zweiten Ehe ging die Tochter Sabine Klinger hervor, welche David Klinger heiratete. Der Familie gelang die Flucht 1939 nach Palästina. Sabine starb 1991 in Haifa.
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