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Heun, Moritz-Hilf-Straße 7

Biografie von Günther Josef Heun

Günther Josef Heun

Günther Josef Heun wurde 1921 als Sohn des Polizisten Jakob Heun und der Barbara Heun geb. Hatzmann in Limburg geboren. Er hatte einen Zwillingsbruder, Rudolf Heun.
Günther Josef Heun war anders als sein Bruder zunächst schwach entwickelt und musste notgetauft werden. Später wuchs er aber normal heran. Ab seinem 11. Lebensjahr zeigten sich Auffälligkeiten. Er litt unter Starrkrämpfen und Epilepsie. Zur Beobachtung kam er in die Anstalt Weilmünster. Am 1. Februar 1941 wurde er mit einem GEKRAT-Transport nach Hadamar gebracht und gleich nach der Ankunft ermordet. Den Eltern wurde kurz darauf mitgeteilt, ihr Sohn sei in eine unbekannte Anstalt verlegt worden. Am 16. Februar 1941 erhielten Sie ein Schreiben der Anstalt Bernburg, Günter Josef Heun sei dort an Mandelabzess und Blutvergiftung gestorben. Den Eltern wurde auf Wunsch aus Bernburg eine Urne mit Asche zugesandt.
Da Günter Josefs Vater von den Krankenmorden gehört hatte und kritische Fragen stellte, wurde er von der Gestapo verhört und von Limburg nach Bad Soden versetzt.

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