Biografie von Lena Meyer, Salomon Gossels, Malchen Gossles geb. Meyer und Berta Gossels
Das Ehepaar Salomon(*1878) und Malchen Gossels, geb. Meyer (*1878), das in der Bergstraße 5 wohnte, hatte zwei Kinder, Karl (*1907) und Berta (*1908).
In dem Haushalt lebte auch Lena Meyer (*1876), eine Schwester von Malchen Gossels.
Im Nebenhaus hatten sie eine kleine Fleischerei eingerichtet, wo Salomon Gossels koscheres, aber auch für alle Bentheimer Schweinefleisch, Rindfleisch und Wurst anbot.
Die Familie Gossels war eine freundliche, einfache Familie, die wie alle Nachbarn plattdeutsch sprach.
Der Sohn Karl Gossels arbeitete zunächst als Verkäufer im Geschäft der Familie Neter, ging später nach Chemnitz, wo er auch heiratete. Ihm und seiner Frau gelang die Flucht nach London, und sie entkamen so der Vernichtung.
Salomon und Malchen Gossels, ihre Tochter Berta und Lena Meyer flohen nach Enschede und wurden aber dort verhaftet.
Salomon Gossels verstarb jedoch noch vor der Deportation.
Malchen Gossels, geb. Meyer wurde nach Auschwitz deportiert und dort am 20. August 1942 ermordet.
Berta Gossels wurde nach Auschwitz deportiert und dort am 20. September 1942 ermordet.
Lena Meyer wurde nach Auschwitz deportiert und dort am 27. November 1942 ermordet.
STOLPERSTEIN Salomon Gossels Paten: Gesina und Johann Sander, Bad Bentheim
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Projektgruppe Stolpersteine
Impressum
Redaktion: Hermann de Leve, Schüttorf
Liesel Schmidt, Bad Bentheim
Bezugsquelle: Tourist-Information Bad Bentheim, Schlossstraße 18
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