Biografie von Robert, Elise und Karola Marx
Der Viehhändler Robert Marx war aktives Mitglied des Linzer Turnvereins und diente als Soldat im Ersten Weltkrieg. Von 1939-42 war er letzter Vorstand der Synagogengemeinde. 1938 wurde sein Gewerbeschein nicht erneuert, was den Verlust der Existenz der Familie bedeutete, die im selben Jahr auch unter den Ausschreitungen des Novemberpogroms litt.
Robert Marx leistete ab 1939 Zwangsarbeit auf Gut Rennenberg. Im September 1941 wurde er im „Judenhaus“ seines Bruders Josef Marx Am Sändchen 19 vorinterniert und am 30. März 1942 zusammen mit seiner Ehefrau Elise in das besetzte Polen deportiert, wo beide ermordet wurden. Einer ihrer beiden Töchter, Karola Marx, emigrierte 1940 in die USA. Die zweite Tochter Frieda war bereits 1929 nach Köln verzogen.
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Henriette Marx20 m
Dina Wallach70 m
Bertha Wallach80 m
Josephine Samuel110 m
Alex Fernich120 m
Friedrich Levy130 m
Quellen & Impressum
Andrea Rönz M.A. (Leitung)
Hausanschrift
Servitessenkirche, Klosterstraße 13
53545 Linz am Rhein
Postanschrift
Verbandsgemeindeverwaltung Linz – Stadtarchiv
Am Schoppbüchel 5
53545 Linz am Rhein
Tel. +49 (0) 2644 3222
Fax +49 (0) 2644 56018990
eMail: stadtarchiv@linz.de
Quellen: Anton u. Anita Rings, Die ehemalige jüdische Gemeinde in Linz am Rhein. Erinnerung und Gedenken, 2. Aufl., Linz am Rhein 1992.
Arolsen Archives, Internationales Zentrum über NS-Opfer
Bundesarchiv, Gedenkbuch für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945
Landeshauptarchiv Koblenz, Gestapo-Karteien
Verbandsgemeinde Linz am Rhein, Einwohnermeldeamt