Biografie von Simon Simon, Amalie Simon und 3 weitere
Hier wohnten die Geschwister Josephine, Meyer und Amalie Samuel in ihrem Elternhaus. Der ledige Kaufmann Meyer Samuel hatte für einige Jahre in Düsseldorf und Sorau in der Niederlausitz gelebt, war aber 1936 wieder zu seiner ebenfalls ledigen Schwester Josephine gezogen und amtierte in Linz für einige Jahre als Vorsteher der Synagogengemeinde. 1939 zog hier auch wieder Amalie Samuel mit ihrem Ehemann ein, dem Handelsmann Simon Simon aus Hamm an der Sieg. Mit dem Ehepaar kam auch David Simon nach Linz, möglicherweise ein Sohn von Simon Simon aus erster Ehe. Während des Novemberpogroms wurde das Haus der Geschwister verwüstet. 1941 wurden alle Bewohner im Haus ihres Glaubensgenossen Joseph Marx Am Sändchen vorinterniert, 1942 Richtung Osten deportiert und dort ermordet. Simon Simon, Amalie Simon und Josephine Samuel starben in Theresienstadt, Meyer Samuel in Treblinka. Der Todesort von David Simon ist unbekannt.
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Quellen & Impressum
Andrea Rönz M.A. (Leitung)
Hausanschrift
Servitessenkirche, Klosterstraße 13
53545 Linz am Rhein
Postanschrift
Verbandsgemeindeverwaltung Linz – Stadtarchiv
Am Schoppbüchel 5
53545 Linz am Rhein
Tel. +49 (0) 2644 3222
Fax +49 (0) 2644 56018990
eMail: stadtarchiv@linz.de
Quellen: Anton u. Anita Rings, Die ehemalige jüdische Gemeinde in Linz am Rhein. Erinnerung und Gedenken, 2. Aufl., Linz am Rhein 1992.
Arolsen Archives, Internationales Zentrum über NS-Opfer
Bundesarchiv, Gedenkbuch für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945
Landeshauptarchiv Koblenz, Gestapo-Karteien
Verbandsgemeinde Linz am Rhein, Einwohnermeldeamt