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Gedenkort eh. KZ-Aussenlager Görlitz

Biografie von Stolperschwelle KZ AL. Görlitz

Stolperschwellen sind eine Sonderform der Stolpersteine, die von Gunter Demnig gestaltet und verlegt werden. Stolpersteine sind jeweils einem einzelnen Individuum gewidmet, Stolperschwellen gedenken Opfergruppen und Unrechtsorten.

Mit der Verlegung am Ort des eh. KZ-Aussenlager Görlitz, soll an die die jüdischen Insassen und Schicksale des Lagerlebens gedacht werden, sie stammten zum Großteil aus dem Generalgouvernement bzw. Oberschlesien und Ungarn bzw. der Karpato-Ukraine. Ferner waren auch Rumänen, Deutsche, Griechen, Niederländer und Tschechoslowaken unter ihnen. Das Männerlager sah 1000 Gefangene, die Zwangsarbeit in der nahegelegenen Maschinenfabrik leisten mussten mit der Fertigung von Rüstungsmaterial. Im Frauenlager, abgetrennt vom Männerlager, befanden sich bis Februar 1945 ausschließlich 400 Polinnen und Ungarinnen.

Die Verlegung der ersten Stolperschwelle erfolgte durch Gunter Demnig, den Initiator der Stolpersteine und der Stolperschwellen

Inschrift der Stolperschwelle, verlegt am 8. Mai 2025

KZ-AUSSENLAGER GÖRLITZ - AB AUGUST 1944
MEHR ALS 1400 JÜDISCHE HÄFTLINGE VOR ALLEM AUS POLEN UND UNGARN LEISTEN ZWANGSARBEIT IN DER
WAGGON- UND MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT GÖRLITZ (WUMAG)
FEBRUAR 1945 - TODESMARSCH NACH RENNERSDORF – RÜCKMARSCH – BEFREIT DURCH DIE ROTE ARMEE AM 8. MAI
CA. 470 MENSCHEN ÜBERLEBEN NICHT –-- ENTRECHTET -- AUSGEBEUTET –– ERMORDET

Die Stolpersteine-Initiative konnte die Finanzierung der Kosten durch Spendeneinwerbungen und Unterstützung lokaler und überregionaler Förderung umsetzen, ein Dank geht an den Bürgerrat Görlitz-Südstadt, den Aktionskreis in Görlitz die das Projekt unterstützt und gefördert haben.

Angeboten vom Kulturbüro Görlitz, geht eine Tour auf die Ereignisse in den Jahren 1933-1945 ein: Görlitz im Nationalsozialismus

Eine historische Spurensuche zu Orten, die etwas über die Geschichte des Dritten Reiches und den Strukturen des Naziregimes in Görlitz erzählen. Welchen Anteil die Menschen und Einrichtungen in Görlitz an Kriegsführung, national-sozialistischer Unterdrückung und deren Verbrechen hatten, was heute noch im Stadtbild sichtbar ist, legt die Tour einen Fokus.

Görlitz war in der Zeit von 1938-1945 Standort gleich mehrerer Lager, so entstanden Kriegsgefangenenlager und Lager wie das Außenlager des KZ Groß-Rosen in Görlitz im sog. „Biesnitzer Grund“. Die Häftlinge und Inhaftierten wurden zur Zwangsarbeit in den Rüstungsbetrieben eingesetzt.

Die Tour geht auf Standorte, gefertigte Rüstungsgüter, aber auch das Schicksal der Zwangsarbeitenden ein.

Termine auf Anfrage, Kulturbüro Görlitz
www.kulturbuero-goerlitz.de

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Quellen & Impressum

Kulturbüro Görlitz

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Daniel Breutmann (Jakobstr. 5a, D-02826 Görlitz)

Kontakt: Daniel Breutmann und Lauren Leiderman @ Kulturbüro Görlitz
Projekt Stolpersteine Görlitz Zgorzelec
Anfragen richten Sie bitte an info@stolpersteine-goerlitz.de
Tel. +49 3581 727537

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Das Kulturbüro Görlitz besteht seit 2005, initiiert und begleitet Projekte in der Stadt Görlitz, die das Kunst- und Kulturleben fördern. Neben Ausstellungsprojekten, engagieren sich die Macher hinter dem Kulturbüro als Stadtführer, Verlagsführer, Kultur- und Eventmanager | www.kulturbuero-goerlitz.de