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Grünebaum: Heinrich, Rosa, Berthold

Biography of Heinrich, Rosa and Berthold Grünebaum

Heinrich Grünebaum wurde am 5. November 1899 in Rendel geboren und arbeitete als Kartoffelhändler. Er wohnte mehrere Jahre zusammen mit seiner Frau Rosel, die am 5. Februar 1899 in Frankfurt geboren wurde, in der Dorfelder Straße 10.
Am Ende der 1920er Jahre zogen sie nach Groß-Karben in die Bahnhofstraße 51. Hier wurde am 26. Juli 1931 Berthold Grünebaum geboren. Die Familie floh am 25. Februar 1935 nach Frankfurt, wo sie am 27. April 1938 ihrer Tochter Alice Grünebaum bekamen. Heinrich wurde aufgrund des November-Pogrom von 1938 für 4 Wochen ins KZ Buchenwald verschleppt. Rosel schaffte es Berthold mit einem Kindertransporter in die Niederlande in Sicherheit zu bringen. Heinrich, Rosel und Alice flohen am 15. April 1939 nach Belgien, wo sie Berthold wieder zu sich holten.
Die Familie Grünebaum wurde am 21. Januar 1943 in Brüssel verhaftet und daraufhin am 19. April 1943 von einem Sammellager in Mechelen nach Auschwitz deportiert. Während des Transportes gab es einen Rettungsversuch bei dem 200 der 1636 Juden im Transporter gerettet werden konnten, wobei die Familie Grünebaum nicht dazu gehörte. Heinrich Grünebaum starb bei dem Transport. Rosel Grünebaum und ihre Kinder starben wahrscheinlich kurz nach der Ankunft, da es keine Häftlingsnummern von ihnen gibt.

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Initiative “Stolpersteine in Karben“

Hartmut Polzer
Robert-Koch-Str.1, 61184 Karben

In Kooperation mit der Kurt-Schumacher-Schule in Karben in der Projektwoche zum Thema: "Karbener Stadtgeschichte - Digital: Stolpersteine in Karben als App" angeleitet durch Ann-Kathrin Schouwenburg (Geschichtslehrkraft).

Die Texte zu den Stolpersteinen und der Stolperschwelle wurden von den folgenden Schüler*innen verfasst:
Alivkin, Kevin; Decker, Sarah; Demirci, Batuhan; Kiehl, Arvid; Knochenhauer, Maik; Leonhard, Jannis; Malkwitz, Annabelle; Meister, Alva; Nalbant, Seyma; (Oechler, Lars); Steinert, Amon; Steinert, Kara; Straka, Melanie; Toma, Ruben; (Züsch, Elias)