Biography of Fritz and Rosel Meyer
Fritz Meyer wurde 1894 als Sohn des Kaufmanns und Zigarrenfabrikanten Max Meyer geboren. Nach dem Besuch des Linzer Gymnasiums absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung und trat 1913 nach dem frühen Tod des Vaters mit nur 19 Jahren in das Familienunternehmen CARL MEYER JR. ein. Fritz Meyer war seit 1914 aktives Mitglied des Linzer Turnvereins und diente im Ersten Weltkrieg als Soldat. 1938 zog er mit seiner Ehefrau Rosel nach Köln. Von dort wurden die beiden 1942 zunächst nach Theresienstadt und 1944 schließlich nach Ausschwitz deportiert, wo Fritz Meyer ermordet wurde. Rosel Meyer kam in das Konzentrationslager Mauthausen, wo sie von den Alliierten befreit wurde. 1945 kehrte sie nach Linz zurück und emigrierte nach ihrer Hochzeit mit Erwin Levy aus Waldbreitbach in die USA. Rosel Meyer starb 1984 in San Francisco.
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Heinrich Bermann430 m
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Alex Fernich510 m
Friedrich Levy510 m
Dina Wallach540 m
Sources & Imprint
Andrea Rönz M.A. (Leitung)
Hausanschrift
Servitessenkirche, Klosterstraße 13
53545 Linz am Rhein
Postanschrift
Verbandsgemeindeverwaltung Linz – Stadtarchiv
Am Schoppbüchel 5
53545 Linz am Rhein
Tel. +49 (0) 2644 3222
Fax +49 (0) 2644 56018990
eMail: stadtarchiv@linz.de
Quellen: Anton u. Anita Rings, Die ehemalige jüdische Gemeinde in Linz am Rhein. Erinnerung und Gedenken, 2. Aufl., Linz am Rhein 1992.
Arolsen Archives, Internationales Zentrum über NS-Opfer
Bundesarchiv, Gedenkbuch für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945
Landeshauptarchiv Koblenz, Gestapo-Karteien
Verbandsgemeinde Linz am Rhein, Einwohnermeldeamt