Biografie von Margarete und Max Grünewald
Richrather Straße 15
Letzter Wohnsitz von Magarete und Max Grünewald
Margarete Grünewald, geb. Knopfmacher
geb. 14. Juni 1890 in Wangrawitz/ Posen
18. Oktober 1941 nach Lodz deportiert
ermordet am 15. Mai 1942
Max Grünewald
geb. 24. November in Immigrath
18. Oktober 1841 nach Lodz deportiert
ermordet, wahrscheinlich am 15. Mai 1942
Die Familie Grünewald: Max (von Beruf aus Rohrzieher), Margarete und deren gemeinsame Tochter Julia lebten sehr zurückgezogen in der Richrather Straße 15. Es ist nicht viel über ihr Leben bekannt. Nur, dass die Eheleute Max und Margarete Grünewald zu der ersten Deportation von Hildenern Juden gehört haben und somit "aus dem Reichsgebiet entfernt (wurden)". Am 18. Oktober 1941 mussten sich diese am Schlachthof in Düsseldorf mit anderen jüdischen Menschen einfinden und wurden von dort in ein Sammellager bei Litzmannstadt in Polen gebracht. Margarete und Max befanden sich dort bis Mai 1942, doch dann wurde Margarethe am 15. Mai 1942 in der Gaskammer ermordet. Max Grünewald war seitdem auch nicht mehr unter den Bewohnern des Sammellagers, weshalb man vermutet, dass auch er sich in der Gaskammer am 15. Mai 1942 befand.
Über deren gemeinsame Tochter Julia ist bisher nicht viel bekannt: Sie wurde im Jahre 1907 geboren und war Schneiderin.
Quelle:
Arbeitskreis Stolpersteine Hilden. Steine gegen das Vergessen. Stolpersteine Hilden. 2. Auflage. Hilden 2013. S.52-53.
(Katja)
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