Zum Inhalt springen

Helene und Josef Schmitz

Biografie von Helene und Josef Schmitz

Helene Schmitz wurde am 8.10.1876 in Nideggen in Kreis Düren geboren, während ihr Mann Josef Schmitz am 2.02.1873 in Wollersheim in Kreis Düren geboren wurde. Am 28.März 1919 zogen sie beide von Benrath nach Hilden, wo sie zunächst in der Mittelstraße 27 wohnten. Neun Jahre später kam es zum Umzug in das eigene Geschäft in der Mittelstraße 77, welches deren letzter Wohnsitz in Hilden war.
Ab dem August 1935 begannen die Schikanen gegen das Ehepaar und deren Geschäft. Die Folgen von diesen Schikanen waren, dass Josef Schmitz die Führung des Geschäfts an Albert Schmitz abgab. Er zog daraufhin mit seiner Frau am 5. Januar 1938 zurück nach Düsseldorf, während deren Laden in der Reichspogromnacht vom am 9. auf den 10. November 1938 verwüstet wurde. Am 22. Juli 1942 wurde Josef Schmitz von Düsseldorf nach Theresienstadt deportiert, dann am 21. September weiter nach Treblinka. Von da an galt er als ,,verschollen". Er starb wahrscheinlich noch im Jahr 1942 in Minsk, während seine Frau Helene Schmitz 1942 direkt nach Minsk deportiert wurde und dann für tot erklärt wurde.

Quelle:Arbeitskreis Stolpersteine. Steine gegen das Vergessen. Stolpersteine in Hilden. Hilden 2013. Seite 48/49

( Tim)

Medien

Fotos

Kostenlos dank Ihrer Hilfe

Diese Biografie ist frei zugänglich. Wenn Ihnen der Stolpersteine Guide gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Beitrag.

Unterstützen

Stolpersteine in der Nähe

Alle Stolpersteine in Hilden

Quellen & Impressum

Stadt Hilden