Biografie von Hugo, Max und Rosa Schriesheimer
Hugo Schriesheimer wurde am 13. September 1908 als Sohn von Rosa Schriesheimer und Max Schriesheimer geboren.
Er studierte Maschinenbau und wurde Maschinenbauingenieur am Technikum Konstanz (15. März 1928).
KZ Dachau: ca. 10. November 1938 bis März 1939 (Pogrom)
22. Oktober 1940 Deportation nach Gurs, Frankreich
Juli 1942 Arbeitseinsatz in Perpignan, Einlieferung ins Gefangenenhospital wg. Blutvergiftung am linken Fuss, dadurch dem Abtransport nach Auschwitz entgangen.
Oktober 1942: Flucht über Lyon an die Schweizer Grenze, über die "Grüne Grenze" in die Schweiz, Internierungslager.
Gestorben 1989 in Kreuzlingen, Schweiz.
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Max Schriesheimer
geb. am 9. April 1877 in Leutershausen
Verheiratet mit Rosa Schriesheimer, Sohn Hugo.
Erster erwähnter Wohnsitz in Konstanz:
Münzgasse 23
1909: Bodanplatz 12.
1910 – 1936: Bodanplatz 10.
1936 Kreuzlinger Straße 68 (vmtl. auf Druck der Einschränkung der Juden)
Zwangseinquartiert 1939 in Bruderturmgasse 6 ("Judenhaus")
Kaufmann, gründete 1906 Geschäft in der Neugasse 33: "Eisenwaren, Fittings en gros"
1912 weitere Geschäftsgründung mit Oskar Heß "Eisenwarenhandlung und Werkzeuge" Bodanstrasse 4a
1929 Verlagerung des Geschäfts "Eisenwaren, Fittings, Armaturen, Werkzeuge en gros" in die Hüetlinstraße 10 (bestand bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts) – bis 1933 war die Geschäftsadresse im Adressbuch vermerkt. Vermutlich 1938 "arisiert", d.h. enteignet.
Geschäftsdependenz in Kreuzlingen / Schweiz
Nach dem November-Pogrom 10.11.1938 einige Zeit im Button (bis Anfang 1939?). In Folge des Naziterrors Schlaganfall erlitten, gelähmt und bettlägerig.
Am 22. Oktober 1940 ins Button / Süd-Frankreich deportiert, da dieser Teil Frankreichs nicht von deutschen Truppen besetzt war, stand das Lager unter französischer Verwaltung (Vichy–Regime).
Vermutlich. am 7. Oktober 1943 nach Pontacq, ca. 60 km von Gurs, verlegt (Asyl für alte und gebrechliche Leute).
Gestorben an den Folgen des Lagers am 27. November 1943 in Pontacq / Frankreich.
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Quellen & Impressum
"Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz"
c/o Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten
Katrin Brüggemann, 78462 Konstanz, Hussenstraße 27