Biografie von Sabine Rohde
Sabine Rohde – Paul-Gruner-Str. 14a (Fußweg diagonal gegenüber)
Frau Sabine Rohde, geb. Vatersberg wurde am 21.06.1897 in Wola Batorska, in der Woiwodschaft Kleinpolen, geboren. Laut Geburtsregister war sie mosaischer Religion, daher auch der Vorname Sabina. Sie war mit einem nichtjüdischen Mann verheiratet, der höchstwahrscheinlich Anfang der 1930er Jahre gestorben war.
In Leipzig war sie wohnhaft in der Sidonienstraße 14a, Ecke Bayrische Str., heute Paul-Gruner-Str. / Ecke Arthur-Hoffmann-Straße. Sie arbeitete als Antiquitätenhändlerin und musste nach den Pogromen im November 1938 gegen die Juden Zwangsarbeit als Näherin leisten.
Frau Rohde hatte zwei Kinder: Johanna (*15.09.1915) und Alfred (*19.01.1926), beide in Leipzig geboren.
Sabine Rohde deportierte man am 13.01.1944 mit weiteren 35 jüdischen Menschen vom Sammellager in der Städtischen Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63 in das Ghetto nach Theresienstadt. Am 6.10.1944 wurde Sabine Rohde (47 Jahre) in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz gebracht und ermordet.
Patenschaft: Carl-Friedrich-Goerdeler-Oberschule
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