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Wohnhaus Adolf Ernst Maier

Biografie von Adolf Ernst Maier

Heutige Adresse: Landolinsgasse 8

Adolf Ernst Meyer
Geboren am 29. Oktober 1905 in Esslingen, ermordet am 10. September 1940 in Grafeneck.
In seiner Geburtsstadt wuchs Adolf Meyer als achtes von 9 Kindern des Malers Friedrich Rudolf Meyer und der Sophie geborene Berner auf.
5 seiner Geschwister starben im Säuglings- bzw. Kindesalter. Sein Vater starb eineinhalb Jahre nach seiner Geburt, seine Mutter, als er 3 Jahre alt war. Vom Juli 1914 bis zum April 1920 war Adolf Meyer in der Anstalt Stetten untergebracht.
Von dort wurde in die Anstalt Mariaberg auf der Schwäbischen Alb verlegt und kam im Oktober 1929 nach Zwiefalten in die dortige Anstalt.
1930 wurde er erneut in Stetten aufgenommen. In dieser Einrichtung blieb er bis zur Deportation nach Grafeneck und seiner Ermordung am 10. September 1940.
In der standesamtlichen Mitteilung erscheint als gefälschtes Sterbedatum der 21. September 1940.

Quellen:
DENK-ZEICHEN e.V.
Esslingen am Neckar im System von Zwangssterilisation und "Euthanasie" während des Nationalsozialismus, Gudrun Silberzahn-Jandt
Das Schloss an der Grenze, Martin Kalusche 2011
youtube: Stetten Grafeneck 1940 - Eine Busfahrt in den Tod, Film der Allmende Stetten
Gedenkstätte Grafeneck, homepage

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