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Die Synagoge der jüdischen Gemeinde Esslingen

Biografie von Josef Starapolski

Heutige Adresse: Im Heppächer 3

Die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Esslingen
1819 erwarb die Jüdische Gemeinde Esslingen ein zweistöckiges Fachwerkhaus im Heppächer, das frühere Zunfthaus der Schneider, das zu einem jüdischen Gemeindezentrum mit Synagoge, Unterrichtsraum und Vorbeterwohnung umgebaut wurde.

Josef Leon Starapolski
Josef Leon Starapolski (oder Staropolski), geb. am 19. November 1855 in Kalvarija, Litauen war von 1902 bis 1933 Vorbeter und Schächter der israelitischen Gemeinde in Esslingen.
Er war unverheiratet und lebte zunächst in der Obertorstraße 28, später im Erdgeschoss der Goethestraße (der heutigen Rilkestraße) 15.
Am 7. Juli 1939 zog Starapolski nach Herrlingen in das jüdische „Altersheim“, dessen erster männlicher Bewohner er damit wurde. Das jüdische Zwangsaltersheim Herrlingen wurde bereits 1942 aufgelöst. Die Bewohner wurden ins jüdische Zwangsaltersheim Oberstotzingen umgesiedelt und am 19. August ins KZ Theresienstadt deportiert, wo Josef Starapolski nach einem knappen Monat im Alter von 87 Jahren ums Leben kam.

Quellen:
J. Hahn: Jüdisches Leben in Esslingen
DENK-ZEICHEN e.V., Esslingen

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