Biography of Wilhelm Heilmann
Wilhelm Heilmann wurde als drittes von vier Kindern der Eheleute Anton Heinrich Gustav Heilmann und Emma Helene Sophie Heilmann geb. Lackemann am 05.10.1864 in Osnabrück geboren. Die Familie war evangelisch lutherisch. Sein Vater starb als Wilhelm 11 Jahre alt war. Wilhelm Heilmann hat den Beruf des Kaufmanns gelernt. Mit 32 Jahren wurde er am 13.04.1896 in die Provinzial Heil-und Pflegeanstalt Osnabrück aufgenommen. Die Mutter starb im Jahr nach seiner Aufnahme im Jahr 1897. Der älteste Bruder Gustav verließ Osnabrück am 28.05.1904. In den 1927 neu angelegten Häuserbögen ist die Familie deshalb nicht mehr verzeichnet. Aus den zugänglichen Unterlagen geht nicht hervor, ob Wilhelm Heilmann ohne Unterbrechung in der Provinzial Heil- und Pflegeanstalt Osnabrück lebte, bis er im Alter von 76 Jahren von dort nach Eichberg deportiert und im Juni 1941 in Hadamar durch Gas ermordet wurde.
Quellen: Berger, Eva: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Bramsche 1999; Böhne, Lisa: "Osnabrücker Schicksale" - bisher unveröffentlichtes Manuskript, Osnabrück 2011; bestätigt durch: Gedenkstätte Hadamar, Dr. Lilienthal; Niedersächsisches Landesarchiv Standort Osnabrück, Dep 3b XVIII Nr. 138.
Media
Photos
Free thanks to your help
This biography is free to read. If you like the Stolpersteine Guide, we would be glad of a small contribution.
Thanks to Martin Schreyer, Claudia Körner, Anett Humboldt, Peter Hein and 6 more.Stolpersteine nearby
Else Ehrlich40 m
Felix Löwenstein50 m
Eduard Köhne70 m
Adolf Cohen80 m
Ida Stern90 m
Frieda Isenberg110 m
Sources & Imprint
Stadt Osnabrück, Büro für Friedenskultur
Stadt Osnabrück
Fachbereich Kultur
Büro für Friedenskultur
Christine Grewe
Marienstr. 5-6
49074 Osnabrück
Tel. 0541 323-2287
Fax 0541 323-152287
grewe.c@osnabrueck.de
www.osnabrueck.de/friedenskultur
www.facebook.com/buerofuerfriedenskultur