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Familie Slotowski

Biography of Ibolyka, Walter, Tibor and Fery Slotowski

Vier Stolpersteine erinnern auf der Nonnenstrasse an die Familie Slotowski. Verlegt wurden die Stolpersteine im November 2021 in Anwesenheit von Familienangehörigen.

Walter Helmuth Slotowski wurde am 9. Juli 1896 in Lötzen, Ostpreußen (heute Giżycko Polen) geboren. Er stammte aus einer jüdischen Großfamilie und wuchs mit vier Geschwistern auf. Walter arbeitete in einer Silberwarenfabrik in Görlitz.

Ibolyka Feher Slotowski wurde am 29. August 1900 in Budapest, Ungarn, geboren. Wie Walter stammte sie aus einer jüdischen Großfamilie und war die Älteste von 3 Geschwistern. Ibolyka studierte an der Franz-Liszt-Akademie für Musik in Budapest und erhielt dort ein Diplom. Ihr Lehrer dort war höchstwahrscheinlich Ernst (Ernő) von Dohnányi. Im Alter von 16 Jahren gewann sie einen Klavierwettbewerb und erhielt dafür eine Goldmedaille von Fürst Esterházy!

Bei einem Konzert in Budapest lernte sie den Geschäftsmann Walter Slotowski kennen.
Walter und Ibolyka heirateten am 23. Dezember 1923 in Budapest. Nicht lange nach ihrer Heirat zogen sie nach Görlitz, wo sie begannen, ihre Familie zu gründen.

Der erste Sohn des Paares, Tibor, wurde am 24. März 1928 in Görlitz geboren. Ein zweiter Sohn, Fery, kam am 16. Januar 1933 zur Familie. Die Familie Slotowski war Mitglied der Görlitzer Synagoge und der jüdischen Gemeinde. Dem Vernehmen nach hatten Ibolyka und Walter vor der Machtergreifung der Nazis ein gutes Leben in Görlitz. Leider sollte dieses Glück nicht von Dauer sein.

Ibolyka wurde zunächst in die Reichsmusikkammer aufgenommen, aber 1935 wurde sie ausgeschlossen und erhielt Auftrittsverbot. Aufgrund des starken Antisemitismus in Görlitz war die Familie gezwungen, Görlitz zu verlassen. Die vierköpfige Familie floh zunächst nach Budapest zu Ibolykas Eltern, Theresea und Moritz. Von dort reiste die Familie Slotowski nach Lötzen zu Walters Eltern, Adolf und Klara. Nachdem sie sich von ihren Familien verabschiedet hatten, waren die Slotowskis bereit, aus dem immer gefährlicher werdenden europäischen Kontinent zu fliehen.

Vor ihrer Abreise verabschiedeten sich Walter, Ibolyka und Fery von Tibor, was, wie ich mir nur vorstellen kann, ein unglaublich emotionaler Abschied war. Man schrieb das Jahr 1939, und Tibor wurde auf eines der vielen "Kindertransport"-Schiffe gesetzt. Der Kindertrasnport war eine organisierte Rettungsaktion, die fast 10.000 jüdische Kinder in Sicherheit nach England brachte. In dieser bewegenden Zeit brachte Ibolyka eine Tochter, Ilona, zur Welt.

Walter, Fery, Ibolyka und das Baby Ilona reisten an das andere Ende der Welt, um den Nazis zu entkommen - nach Shanghai. In den späten 1930er Jahren war Shanghai neben der Dominikanischen Republik der einzige Ort, der jüdischen Flüchtlingen zur visafreien Einreise offen stand, und etwa 20.000 europäische Juden fanden Ende der 1930er Jahre ihren Weg in die Stadt. Als 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach, hatten mehr europäische Juden in Shanghai Zuflucht gefunden als in jeder anderen Stadt der Welt.

Wir können uns nur vorstellen, dass Walter und Ibolyka schockiert waren von dem Anblick und den Gerüchen, die sie begrüßten, als sie von ihrem Schiff herunterkamen. Trotzdem dachten sie, sie seien in Sicherheit. Die Behörden in Shanghai waren auf die massive Einwanderung völlig unvorbereitet. Ankommende Flüchtlingsfamilien wie die Slotowskis sahen sich im verarmten Hongkou-Distrikt mit harten Bedingungen konfrontiert: überfüllte Zimmer, Beinahe-Verhungern, katastrophale sanitäre Anlagen und kaum Arbeit.

Sie erreichten die chinesische Hafenstadt am 28. August 1939 mit dem Dampfer Giulio Cesare. Laut dem "Emigranten-Adressbuch für Shanghai" wohnte die Familie in Shanghai in der Tongshan Road 818/48. Walter war arbeitslos (wie so viele jüdische Flüchtlinge), und Ibolyka versuchte, mit Klavierunterricht für andere jüdische Flüchtlingsfamilien über die Runden zu kommen. Ibolyka gab im November 1939 eine Anzeige in der "North-China Daily News" auf und bot Klavierunterricht an. Bald darauf gelang es ihr, als Pianistin im Shanghaier Ghetto eine öffentliche Figur zu werden. Am 13. Februar 1940 spielte sie in einem gemeinsamen Konzert mit den ungarischen Musikern Ferdinand Adler, Violine, und Teresa Renner, Klavier, im American Women's Club Klavierwerke von Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin, Franz Liszt, Sergei Rachmaninov und Béla Bartók.

Im Winter 1940 wütete eine Typhus-Epidemie im Ghetto von Shanghai. Ibolyka und Walter erkrankten beide. Ibolyka war die erste, die am 29. November 1940 an Typhus starb. Nur wenige Tage später, am 11. Dezember 1940, folgte ihr Walter. Sowohl Ibolyka als auch Walter waren kurz vor ihrem Tod in ein Armenkrankenhaus in Shanghai verlegt worden.

Wenige Tage vor dem Tod von Walter und Ibolyka klopfte eine deutsch-jüdische Familie, die Cohns, an die Tür der Wohnung der Slotowskis. Sie öffneten sie und fanden die 7-jährige Fery und eine weinende Ilona allein in der Wohnung. Ilona war ebenfalls an Typhus erkrankt.

Die Cohns kontaktierten eine der wohlhabenderen (jüdischen) Klavierschülerinnen von Ibolyka, Teresa Renner, und Teresas Mann war Arzt. Die Renners hatten Kontakte, die dafür sorgen konnten, dass Ilona in ein besseres und gut ausgestattetes Krankenhaus in Shanghai kam, wo Ilona schließlich vom Typhus genesen konnte. Ilona wurde von einem der Ärzte, die bei ihrer Pflege halfen, Dr. Aladar Schoenfeld (und seiner Frau), adoptiert. Ilona wurde nie über ihre jüdische Identität aufgeklärt, bis sie ein Teenager war.

Die Cohns, eine Familie, die ebenfalls unter dem Elend des Shanghaier Ghettos litt, interessierten sich für das Schicksal von Fery. Die Cohns beschlossen, Fery zu adoptieren. Die Cohns und Ilonas Adoptivfamilien blieben auch nach den Ereignissen des Holocausts in Kontakt. Ilona kannte Fred jedoch nur als "Cousin". Erst als sie älter war, erfuhr sie von der wahren Natur ihrer Beziehung.

Die Cohns und Fery konnten schließlich in die Vereinigten Staaten auswandern. Dort änderte Fery seinen Namen von Fery Slotowski in Fred Cohn. Fred ist zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Artikels noch am Leben. Er lebt immer noch in Kalifornien, wo er ein glückliches und erfülltes Leben geführt hat. Er ist mit Miriam verheiratet - auch sie ist eine Überlebende des Holocausts. Zusammen haben sie 3 Kinder und eine wunderschöne Enkelin.

Tibor entschied sich nach dem Krieg, in England zu bleiben. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen ist Tibor auch noch am Leben. Er ist 92 Jahre alt.

Ilona und ihre Adoptivfamilie konnten ebenfalls in die Vereinigten Staaten einwandern. Ilona hat zwei Töchter, einen Enkel und einen Urenkel.

Die drei Geschwister sind zwar getrennt aufgewachsen, haben aber über die Jahre hinweg Kontakt zueinander gehalten. Diese Stolpersteine waren die Initiative von Fred und Miriam zu Ehren des Opfers und der Tapferkeit seiner Eltern, Walter und Ibolyka.
Fred Cohn verstarb am 4. Dezember 2023 nach langer Krankheit in den USA.

Geschrieben von: Lauren Leiderman (Januar 2021)
© Kulturbüro Görlitz
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(PL) Walter Helmuth Slotowski urodził się 9 lipca 1896 r. w Lötzen w Prusach Wschodnich (obecnie Giżycko). Pochodził z wielodzietnej rodziny żydowskiej, wychowywał się z czwórką rodzeństwa. Walter pracował w fabryce wyrobów srebrnych w Görlitz.

Ibolyka Feher Slotowski urodziła się 29 sierpnia 1900 r. w Budapeszcie, na Węgrzech. Podobnie jak Walter, pochodziła z dużej żydowskiej rodziny i była najstarsza z trójki rodzeństwa. Ibolyka studiowała w Akademii Muzycznej im. Franciszka Liszta w Budapeszcie i otrzymała tam dyplom. Jej nauczycielem był tam najprawdopodobniej Ernst (Ernő) von Dohnányi. W wieku 16 lat wygrała konkurs pianistyczny i otrzymała za to złoty medal od księcia Esterházy'ego!

Na koncercie w Budapeszcie poznała biznesmena Waltera Slotowskiego.
Walter i Ibolyka pobrali się 23 grudnia 1923 r. w Budapeszcie. Niedługo po ślubie przeprowadzili się do Görlitz, gdzie zaczęli powiększać swoją rodzinę.

Pierwszy syn pary, Tibor, urodził się w Görlitz 24 marca 1928 roku. Drugi syn, Fery, dołączył do rodziny 16 stycznia 1933 roku. Slotowscy byli członkami synagogi i gminy żydowskiej w Görlitz. Ze wszystkich relacji wynika, że zanim naziści doszli do władzy, Ibolyka i Walter mieli dobre życie w Görlitz. Niestety, szczęście to nie trwało długo.

Ibolyka została początkowo przyjęta do Izby Muzycznej Rzeszy, ale w 1935 roku została usunięta i zabroniono jej występów. Z powodu silnego antysemityzmu w Görlitz rodzina została zmuszona do opuszczenia miasta. Czteroosobowa rodzina uciekła najpierw do Budapesztu, do rodziców Ibolyki, Theresei i Moritza. Stamtąd Slotowscy udali się do Lötzen, do domu rodziców Waltera, Adolfa i Klary. Po pożegnaniu się z rodziną, rodzina Slotowskich była gotowa do ucieczki z coraz bardziej niebezpiecznego kontynentu europejskiego.

Przed wyjazdem Walter, Ibolyka i Fery pożegnali się z Tiborem, co, jak mogę sobie tylko wyobrazić, było niezwykle emocjonalnym pożegnaniem. Był rok 1939, a Tibor został umieszczony na jednym z wielu statków "Kindertransport". Kindertrasnport był zorganizowaną akcją ratunkową, która zabrała prawie 10 000 żydowskich dzieci w bezpieczne miejsce w Anglii. W tym emocjonalnym czasie Ibolyka urodziła córkę Ilonę.

Walter, Fery, Ibolyka i dziecko Ilona udali się na drugi koniec świata, aby uciec przed nazistami - do Szanghaju. Pod koniec lat 30-tych XX wieku, oprócz Dominikany, Szanghaj był jedynym miejscem otwartym dla żydowskich uchodźców, którzy mogli podróżować bez wizy. W końcu lat 30-tych XX wieku do miasta trafiło około 20 000 europejskich Żydów. Kiedy w 1939 roku wybuchła druga wojna światowa, w Szanghaju schroniło się więcej europejskich Żydów niż w jakimkolwiek innym mieście na świecie.

Możemy sobie tylko wyobrazić, że Walter i Ibolyka byli zszokowani widokami i zapachami, które przywitały ich po zejściu ze statku. Mimo to myśleli, że są bezpieczni. Władze w Szanghaju były skrajnie nieprzygotowane na masową imigrację. Przybywające rodziny uchodźców, takie jak Słotowscy, musiały stawić czoła ciężkim warunkom panującym w zubożałej dzielnicy Hongkou, w tym: przepełnionym pomieszczeniom, śmierci głodowej, fatalnym warunkom sanitarnym i niewielkiej liczbie miejsc pracy.

Do chińskiego miasta portowego dotarli 28 sierpnia 1939 r. na parowcu Giulio Cesare. Według "Emigrant Address Book for Shanghai", rodzina mieszkała w Szanghaju przy 818/48 Tongshan Road. Walter był bezrobotny (jak wielu żydowskich uchodźców), a Ibolyka próbowała wiązać koniec z końcem, udzielając lekcji gry na pianinie innym żydowskim rodzinom uchodźców. W listopadzie 1939 r. Ibolyka zamieściła ogłoszenie w "North-China Daily News", w którym oferowała lekcje gry na fortepianie. Wkrótce potem udało jej się zaistnieć w szanghajskim getcie jako pianistka. 13 lutego 1940 r. w American Women's Club zagrała utwory fortepianowe Ludwiga van Beethovena, Fryderyka Chopina, Franciszka Liszta, Sergiusza Rachmaninowa i Béli Bartóka na wspólnym koncercie z węgierskimi muzykami Ferdinandem Adlerem (skrzypce) i Teresą Renner (fortepian).

Zimą 1940 roku w szanghajskim getcie wybuchła epidemia tyfusu. Zachorowali zarówno Ibolyka, jak i Walter. Ibolyka zmarła jako pierwsza na tyfus 29 listopada 1940 roku. Kilka dni po niej, 11 grudnia 1940 roku, zmarł Walter. Zarówno Ibolyka, jak i Walter zostali przeniesieni do biednego szpitala w Szanghaju na krótko przed swoją śmiercią.

Na kilka dni przed śmiercią Waltera i Ibolyki do drzwi mieszkania Slotowskich zapukała niemiecka rodzina żydowska Cohnów. Otworzyli je i zastali 7-letniego Fery'ego i płaczącą Ilonę, które zostały same w mieszkaniu. Ilona również zachorowała na tyfus.

Cohnowie skontaktowali się z jedną z zamożniejszych (żydowskich) uczennic fortepianu Ibolyki, Teresą Renner, mąż Teresy był lekarzem. Rennerowie mieli kontakty, dzięki którym Ilona dostała się do lepszego i lepiej wyposażonego szpitala w Szanghaju, gdzie ostatecznie wyzdrowiała z tyfusu. Ilona została adoptowana przez jednego z lekarzy, którzy pomagali w opiece nad nią, dr Aladara Schoenfelda (i jego żonę). Ilona nigdy nie dowiedziała się o swojej żydowskiej tożsamości, aż do wieku nastoletniego.

Losem Fery zainteresowała się rodzina Cohnów, która również cierpiała z powodu nędzy szanghajskiego getta. Cohnowie podjęli decyzję o adopcji Fery. Po wydarzeniach Holocaustu Cohnowie i adoptowana rodzina Ilony utrzymywali kontakt. Ilona znała jednak Freda tylko jako "kuzyna". O prawdziwej naturze ich związku dowiedziała się dopiero w wieku dojrzałym.

Cohnom i Fery'emu udało się w końcu wyemigrować do Stanów Zjednoczonych. Tam Fery zmienił swoje nazwisko z Fery Slotowski na Fred Cohn. Fred nadal żyje w chwili pisania tego tekstu. Nadal mieszka w Kalifornii, gdzie wiedzie szczęśliwe i pełne życie. Jest żonaty z Miriam - ona również ocalała z Holokaustu. Oboje mają troje dzieci i piękną wnuczkę.

Po wojnie Tibor postanowił pozostać w Anglii. W chwili pisania tego tekstu Tibor również jeszcze żyje. Ma 92 lata.

Ilonie i jej adoptowanej rodzinie również udało się wyemigrować do Stanów Zjednoczonych. Ilona ma dwie córki, jednego wnuka i jednego prawnuka.

Cała trójka rodzeństwa, mimo że wychowywała się oddzielnie, przez lata utrzymywała ze sobą kontakt. Te Stolpersteine powstały z inicjatywy Freda i Miriam w hołdzie dla poświęcenia i odwagi jego rodziców, Waltera i Ibolyki.

W oczekiwaniu na COVID, mamy nadzieję na instalację tych Stolpersteine w 2021 roku.

Napisany przez: Lauren Leiderman (styczeń 2021)
© Kulturbüro Görlitz
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(EN) Walter Helmuth Slotowski was born in Lötzen, East Prussia (today Giżycko Poland) on July 9, 1896. He came from a large Jewish family, growing up with four siblings. Walter worked at a silverware factory in Görlitz.

Ibolyka Feher Slotowski was born in Budapest, Hungary on August 29, 1900. Like Walter, she came from a large Jewish family and was the eldest of 3 siblings. Ibolyka studied at the Franz Liszt Academy of Music in Budapest and received a diploma there. Her teacher there was most likely Ernst (Ernő) von Dohnányi. At the age of 16, she won a piano competition and received a gold medal from Prince Esterházy for it!

At a concert in Budapest, she met the businessman Walter Slotowski.
Walter and Ibolyka got married on Dec 23, 1923 in Budapest. Not long after their marriage, they moved to Görlitz where they began to grow their family.

The couple's first son, Tibor, was born in Görlitz on March 24, 1928. A second son, Fery, joined the family on January 16, 1933. The Slotowski family were members of the Görlitz Synagogue and Jewish community. From all accounts, before the Nazis came to power Ibolyka and Walter had a good life in Görlitz. Sadly, this happiness would not last.

Ibolyka was initially admitted to the Reich Chamber of Music, but in 1935 she was expelled and banned from performing. Due to severe antisemitism in Görlitz, the family was forced to leave. The family of four fled first to Budapest to Ibolyka's parents, Theresea and Moritz. From there the Slotowski family travelled to Lötzen to the home of Walter's parents, Adolf and Klara. After saying their goodbyes to their families, the Slotowskis were ready to make their escape out of the increasingly dangerous European continent.

Before their departure, Walter, Ibolyka, and Fery said what I can only imagine was an incredibly emotional goodbye to Tibor. The year was 1939, and Tibor was put on one of the many "Kindertransport" ships. The Kindertrasnport was an organised rescue effort that took nearly 10,000 Jewish children to safety in England. It was during this emotional time that Ibolyka gave birth to Ilona, a daughter.

Walter, Fery, Ibolyka, and baby Ilona traveled to the opposite end of the world to escape the Nazis- Shanghai. In the late 1930s aside from the Dominican Republic, Shanghai was the only place that remained open to Jewish refugees for travel without a visa, and 20,000 or so European Jews found their way to the city in the late 1930s. When the Second World War broke out in 1939, more European Jews had taken refuge in Shanghai than in any other city in the world.

We can only imagine that Walter and Ibolyka were shocked by the sights and smells that greeted them when they disembarked from their ship. Never-the-less, they thought they were safe. The authorities in Shanghai were extremely unprepared for the massive immigration. Arriving refugee families like the Slotowskis faced harsh conditions in the impoverished Hongkou District including: overcrowded rooms, near-starvation, disastrous sanitation, and scant employment.

They reached the Chinese port city on Aug. 28, 1939, on the steamer Giulio Cesare. According to the "Emigrant Address Book for Shanghai," the family lived in Shanghai at 818/48 Tongshan Road. Walter was unemployed (as so many Jewish refugees were), and Ibolyka was trying to make ends meet by teaching piano lessons to other Jewish refugee families. Ibolyka placed an advertisement in the "North-China Daily News" in November 1939 offering piano lessons. Soon after, she succeeded in becoming a public figure in the Shanghai Ghetto as a pianist. On Feb. 13, 1940, she played piano works by Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin, Franz Liszt, Sergei Rachmaninov, and Béla Bartók in a joint concert with Hungarian musicians Ferdinand Adler, violin, and Teresa Renner, piano, at the American Women's Club.

In the winter of 1940, a Typhus epidemic ravaged the Shanghai ghetto. Ibolyka and Walter both fell ill. Ibolyka was the first to die from Typhus on November 29, 1940. She was followed in death by Walter mere days later on December 11, 1940. Both Ibolyka and Walter had been moved to a poor hospital in Shanghai shortly before their deaths.

A few days before Walter and Ibolyka died, a German Jewish family, the Cohns, knocked on the door of the Slotowski's apartment. They opened it to find 7-year old Fery and a crying Ilona alone in the apartment alone. Ilona had also contracted Typhus.

The Cohns contacted one of the wealthier (Jewish) piano students of Ibolyka, Teresa Renner, and Teresa’s husband was a doctor. The Renners had contacts who were able to arrange for Ilona to get into a better and well-equipped hospital in Shanghai, where Ilona eventually recovered from Typhus. Ilona was adopted by one of the doctors who helped in her care, Dr. Aladar Schoenfeld (and his wife). Ilona was never told about her Jewish identity until she was a teenager.

The Cohns, a family who was also suffering from the squalor of the Shanghai ghetto took an interest in the fate of Fery. The Cohns decided to adopt Fery. The Cohns and Ilona's adopted families kept in touch after the events of the Holocaust. However, Ilona only knew Fred only as "a cousin". She would not find out about the true nature of their relationship until she was older.

The Cohns and Fery eventually were able immigrate to the United States. There, Fery changed his name from Fery Slotowski to Fred Cohn. Fred is still alive as of the time of this writing. He still lives in California where he has had a happy and full life. He is married to Miriam- she is also a survivor of the Holocaust. Between the two of them, they have 3 children, and a beautiful granddaughter.

Tibor decided to remain in England after the war. As of the time of this writing, Tibor is also still alive. He is 92 years old.

Ilona and her adopted family also were able to immigrate to the United States. Ilona has two daughters, one grandson, and one great grandson.

The three siblings despite growing up apart have remained in touch with each other over the years. These Stolpersteine were the initiative of Fred and Miriam in honour of the sacrifice and bravery of his parents, Walter and Ibolyka.

COVID pending, we hope to see the installation of these Stolpersteine in 2021.

Written by: Lauren Leiderman (January 2021)
© Kulturbüro Görlitz

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