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Geschwister SOPHIE und HELENE LEVY

Biografie von Sophie und Helene LEVY

Sophie Levy (1883–1942)
Helene Levy (1888–1942)

Sophie und Helene Levy sind zwei von insgesamt neun Kindern des Handelsmanns und Landwirts Marx Levy (1845–1918) und seiner Ehefrau Karolina Schoemann (1850–1928). Die beiden Schwestern lebten bis zum Tod der Mutter im Jahr 1928 zusammen mit dieser im Haus der Familie am Sauerstaden. Sie lebten in Armut.
Alleine schon aus finanziellen Gründen war ihnen die Flucht aus Deutschland nicht möglich. Sophie und Helene wohnten bis zu ihrer Deportation nach Polen in ihrem Elternhaus in Bollendorf. Sie wurden am 23.4.1942 – zusammen mit anderen Bollendorfer Juden – zunächst nach Trier gebracht, von wo sie am nächsten Tag über Stuttgart in das Durchgangsghetto Izbica transportiert wurden. Der Zug erreichte Izbica am 29.4.1942 und wurde kurz darauf weiter in eines der von dort am meisten angefahrenen Vernichtungslager – Belzec oder Sobibór – geleitet. Einiges weist indes darauf hin, dass Sophie und Helene Levy im Mai 1942 nach Belzec deportiert und direkt nach der Ankunft ermordet wurden.

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AG Jüdische Geschichte Bollendorf

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54669 Bollendorf