Biografie von Wilhelm Kleissle
Wilhelm Kleissle,
verheiratet, vier Kinder. Als Friseur in der Schweiz tätig, nach dem 1. Weltkrieg wurde er Schreiner.
Seit 1923 gehörte er zu den Zeugen Jehovas. Er war in der Schweiz missionarisch tätig und auch am Schriftenschmuggel aus der Schweiz beteiligt, wobei ihn seine Frau und seine Tochter Anna unterstützten.
Im März 1937 wurde Wilhelm Kleissle verhaftet.
Im September 1937 wurde er zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt, die durch die "Schutzhaft" verbüsst waren. Dass eine der in der Wohnung gefundenen Druckschriften doppelt vorhanden war, genügte als Nachweis für die Verbreitung von Schriften.
Die Gestapo behielt ihn trotz Verbüssung der Strafe aber weiterhin in "Schutzhaft" als sogenannte Überhaft.
Im Mai 1939 wurde er ins KZ Dachau überführt, und von dort im September 1939 in das KZ Mauthausen. Dort ist er am 23. April 1940 gestorben.
Bei seinem Tod wurde seine Familie benachrichtigt, und die Tochter Anna ist nach Mauthausen gefahren.
Medien
Fotos
Video
Kostenlos dank Ihrer Hilfe
Diese Biografie ist frei zugänglich. Wenn Ihnen der Stolpersteine Guide gefällt, freuen wir uns über einen kleinen Beitrag.
Stolpersteine in der Nähe
Bona GUGGENHEIM50 m
Laura BEHRINGER50 m
Hugo Schriesheimer150 m
Melanie Risch - geb. Bumann190 m
Flora Bravman - geb. Jakob220 m
Rainer Guggeheim230 m
Quellen & Impressum
"Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz"
c/o Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten
Katrin Brüggemann, 78462 Konstanz, Hussenstraße 27
